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Keywords richtig positionieren -> so geht’s!

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Überschriften, Paragraphen, Bilder..

Keywords sind ein entscheidender Faktor, wenn es um die Sichtbarkeit einer Website geht. Wie du sie am besten einsetzt und warum man nicht nur darauf abzielen sollte, für Suchmaschinen zu schreiben, erfährst du hier.

Die Hierarchie der Überschriften

Es liegt auf der Hand, Keywords in Überschriften einzubauen. Aber nicht aus dem Grund, um das Ranking zu verbessern. Viel mehr steht im Vordergrund, Inhalte einer Seite zu gliedern und die Lesbarkeit eines Artikels zu verbessern. Aber nicht nur für den User ist das Verwenden von Überschriften sinnvoll, auch Maschinen können somit Texte besser lesen.

Wichtig ist, die unterschiedlichen Überschriften [H1 – H6] sinngemäß einzusetzen. Die Abstufung sollte nicht nur in Form der Schriftgröße dargestellt werden, sondern auch die Hierarchie der Überschriften verdeutlichen.

  • PRO SEITE SOLLTE NUR EINE H1 ÜBERSCHRIFT EXISTIEREN
  • Die H1 Überschrift enthält im Idealfall das Hauptthema und somit auch das entscheidende Keyword
  • Für Unterpunkte des Hauptthemas verwendet man H2 Überschriften

Des weiteren können für Punkte, die in der Hierarchie noch weiter unten stehen, auch H3 bis H6 Überschriften verwendet werden. Pro Überschrift raten wir, nicht mehr als 3 – 4 einer Art zu verwenden.

Wichtig ist, dass man bei Überschriften nicht krampfhaft versucht, Keywords einzubauen. Schreibe viel mehr für den Leser, der beim Überfliegen einer Seite schnellstmöglich herausfiltern möchte, welche Inhalte für ihn relevant sind.

H1-Ueberschrift-Keyword

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Paragraphen

Da Google nicht nur Keywords herauslesen kann, sondern ganze Keyword-Cluster versteht, bietet es sich an, im Text das Thema interessant für den Leser auszuführen, ohne dabei zu sehr auf Keywords zu achten. Viel wichtiger ist es, fesselnd zu schreiben, originelle Inhalte zu verfassen und dem User einen Mehrwert zu bieten. So funktioniert Suchmaschinenoptimierung [On-Site] im Jahr 2020. Wer Überschriften und Texte mit Keywords zukleistert, ist definitiv auf dem Holzweg.

Interessante und gut leserliche Texte, die nicht nur auf Keyword-Dichte abzielen, führen auch dazu, dass User länger auf deiner Seite bleiben. Das wiederum wirkt sich positiv auf dein Ranking aus, da Google auch die Verweildauer der einzelnen Nutzer berücksichtigt. Es lohnt sich also in mehrerlei Hinsicht, für den Leser zu schreiben, und nicht nur für Suchmaschinen.

Gibt es "gute" & "schlechte" Keywords?

Wichtig ist bei der Keyword-Recherche, dass du herausfilterst, nach welchen Begriffen innerhalb deiner Branche im Netz gesucht wird. Wörter mit hohen Suchanfragen bilden die Grundlage, dass deine Seite bzw. dein Artikel auch gefunden werden kann. Auf der anderen Seite muss abgewogen werden, inwieweit man sich gegen die “Großen” durchsetzen kann. Daher bietet es sich an, Nischen-Keywords zu verwenden, nach denen eine kleinere Zielgruppe sucht. Mit der Höhe der Suchfrequenz steigt auch die Konkurrenz.

Weniger ist mehr!

Wenn es um die Frage geht, auf wieviele Keywords man nun innerhalb einer Seite fokussieren sollte, ist die Antwort ganz klar: Weniger ist mehr. Wir empfehlen, maximal 2 – 3 Hauptkeywords zu verwenden, und diese in der H1 einzubauen. Google kombiniert mittlerweile unterschiedlich formulierte, jedoch inhaltlich identische Suchbegriffe und bietet seinen Usern dieselben Suchergebnisse. Wenn beispielsweise nach “Rennrad Carbonrahmen” gesucht wird, so werden genauso Seiten mit dem Keyword “Carbonrennrad Rahmen” gelistet. Daher sollte man vermeiden, die eigenen Keywords in den unterschiedlichsten Varianten auszuführen.
Interessant ist dieses Thema auch in Bezug auf Onepager. Hier sollte man die Bandbreite an Keywords umso geringer halten, da sonst keine Chance besteht, mit der Website zu ranken. 

Bildbeschriftungen

Um in den Ergebnissen der Bildersuche gefunden zu werden, ist es wichtig, dass Bildmaterial entsprechend beschriftet wird.  Dazu müssen Faktoren wie Bildunterschrift, Title-Tag & Alt-Tag berücksichtigt werden. So macht man es richtig:

Bildunterschrift

Kurze Beschreibung in wenigen Wörtern, was auf dem Bild zu sehen ist. Keywords sollte man unbedingt einbauen. Auch sollte man hier, wenn nötig, eventuelles Copyright mit anfügen.

Title-Tag

Der Title-Tag wird sichtbar, wenn man mit der Maus kurz über einem Bild verweilt. Er sollte nicht zu lange gewählt werden, da er sonst von Google gekürzt wird, was wiederum kontraproduktiv ist. In der URL ist darauf zu achten, dass die einzelnen Wörter durch Bindestriche getrennt werden. Verwendet man beispielsweise Unterstriche, so wertet Google die Beschriftung als 1 Wort.

Alt-Tag

Wird häufig dafür verwendet, um bei Google besser zu ranken. Für User ist er nicht sichtbar und gehört daher zu den sogenannten Meta-Angaben. Der Alt-Tag wird allerdings angezeigt, wenn ein Bild aus irgendeinem Grund nicht geladen werden kann. Daher bietet sich auch hier an, eine Beschreibung des Bildes inkl. Keyword zu verwenden. Auch ist der Alt-Tag in Bezug auf Barrierefreiheit im Internet von großer Bedeutung, da sich Screenreader beim Vorlesen genau dieser Quelle bedienen.

Bildbeschriftungen Google

FAZIT

Überschriften sinnvoll strukturieren, spannend und informativ schreiben und neue, nicht abgedroschene Inhalte liefern. Keywords gezielt dort einsetzen, wo sie Sinn machen. Das überzeugt sowohl Leser, als auch Suchmaschinen. 

There is a light that never goes out

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